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Zauberhafte Physik

Was wollen wir mit der “Zauberhaften Pysik” erreichen?

Das Projekt will Kinder für Physik begeistern,
Lehrkräften Anregungen für den Unterricht geben und
Interesse an Naturwissenschaften in die Familien tragen.

Erleben Sie tanzende Bleistifte, schwebende Postkarten und Münzen am Abgrund.In dieser Anleitung stellen wir Ihnen fünf einfache, aber spannende Experimente vor. Sie beruhen auf Naturgesetzen, die Sie für sich oder gemeinsam mit ihren Kindern spielend leicht erkunden können. Das erfordert keine großen Umstände, denn alle benötigten Materialien stammen aus dem Haushalt.

Barbara Leyendecker aus Obertshausen schreibt dazu: „Mein Lieblingsversuch ist Tassen-Bungee“, schreibt sie: „Ich empfehle allerdings, zunächst einmal die Tasse über dem Sofa fallen zu lassen, weil Länge des Seils und Gewicht stimmen müssen. Das Zögern vor dem Experiment und die ungläubigen Gesichter danach entschädigen allerdings den Aufwand. Viel Spaß.“

Erklärungen und weitere Partyversuche finden Sie auf der Webseite www.zauberhafte-physik.net

 

 

Das Hinguckbuch

Gesichter aus Natur und Technik

Autor & Fotograf: Gregor Krisztian, Darmstadt

Sophia M. Pfildius hat ein on-line Kinderbuch geschrieben

Gregor Krisztian präsentiert 40 merk-würdige Dinge aus Natur und Technik, die uns anschauen. Der Büchermacher, Autor und Fotograf stellt sein Werk kostenlos für Kinder und Eltern zur Verfügung und plant weitere Folgen.
Das Hinguckbuch gibt es unter anderem hier: https://www.wilhelm-hauff-schule-da.de/wp-content/uploads/2020/04/2020_DasHinguckbuch_web.pdf oder [download hier]
Es darf von allen verwendet und geteilt werden.

 

Das Drin-bleib-Monster

Alma hat Coronafrei

Autorin & Illustratorin: Sophia M. Phildius
Co-Autorin: Claudia M. Müller
Lektorin: Alexandra Fauth-Nothdurft
Altersempfehlung: ab 4 Jahren

Sophia M. Pfildius hat ein on-line Kinderbuch geschrieben

In der Frankfurter Rundschau vom 11. April. 2020 habe ich den Hinweis auf das on-line Kinderbuch gelesen und sogleich Sophia M. Pfildius angeschrieben, ob ich diese schöne Nachricht gleich mit verbreiten darf. Und dann kam ihre Antwort, und ich freue mich sehr darüber, dass ich ihr Buch und den zugehörigen Link weitergeben darf.

Sophia M. Pfildius und ihre  Co-Autorin haben geschrieben und illustiert, was Alma so passiert ist, weil sie wegen Corona drin bleiben musste. Unter dem Link findet ihr nicht nur das on-line Kinderbuch, sondern auch noch Vorlagen zum Ausmalen, die ihr herunterladen könnt.

Und weil alles natürlich ganz ehrenamtlich entstanden ist, dürft ihr auch als kleines Danke etwas spenden.

Kinderbuch Papageno

[Ein Kinderbuch von Kindern für Kinder.]

Ein Flötenspieler wird wegen seiner langen Nase verspottet. Um nicht mehr ausgelacht zu werden, tritt er als verkleideter
Straßenmusikant namens Papageno auf. Eines Nachts erscheint ihm eine gute Fee, die ihm eine Zauberflöte aus Papier schenkt.
Mit ihrer Hilfe gewinnt Papageno neue Freunde und erlebt ein turbulentes aufregendes Abenteuer.

… Ihr könnt das Märchen anhören, nachlesen oder auch als PDF herunterladen. Hier der Link zur Seite von …

Christian Grafinger

Der Kinder- und Medienpädagoge Christian Grafinger – geboren in Krems an
der Donau (Österreich) – arbeitete mehrere Jahre als
Kindergärtner und Horterzieher. Und das mit mehr als 1000 Kindern !!!

Bei einer Projektarbeit in einem Kindergarten entsteht das Kinderbuch
Papageno. – Ein Kinderbuch von Kindern für Kinder.
Alle Illustrationen von Kindern.

 

 

Welcher Tag ist heute

Heike hat geschrieben

Welcher Tag ist heute? Eine Freundin im homeoffice sagte kürzlich zu mir: „ heute ist mondwoch !„

Das Gefühl für die Zeit geht verloren, der Takt ändert sich. Ich habe Tränen gelacht.

Und noch eine Nachricht hat mich sehr gefreut: kürzlich stand im Spiegel, dass Jacinda Ardern , Premierministerin von Neuseeland festgestellt hat, dass der Osterhase systemrelevant ist! ( die Zahnfee auch, will ich nicht verschweigen) soviel Leichtigkeit in schwierigen Zeiten, das schmunzeln in meinem Gesicht, kennt man auch von gewissen lila Osterhasen!

Ergänzung durch unseren Nachrichtenaustausch:

Ich: Dann ist morgen Donnewoch?

Sie: … und dann kommt Karfreutag …

Ostermontag

erzählt von Dagmar aus München

Ostermontag

Liegt es an der Wettervorhersage des gestrigen Abends? Oder war der Sonntag so erlebnisreich? Jedenfalls sind weit weniger Menschen unterwegs an diesem Morgen, die Sonne zeigt sich sanfter als sonst, ihre Strahlen durchdringen die dünnen Wolkenfetzen, die den Himmel heute Früh bevölkern. In der Nacht hat es geregnet, was ich daran sehe, dass der kleine See im Park übergelaufen ist. Die Isar zeigt sich unbeeindruckt davon.

Ostersonntag

erzählt von Dagmar aus München

Ostermorgensfrüh unterwegs. Ich bin nicht die Erste. Eine Familie ist schon unten auf der Kiesbank. Sie zünden dort Kerzen an, kleine Osterfeuer. Die Lichter leuchten bis zu mir hinauf, die ich auf der Fußgängerbrücke meinen allmorgendlichen Halt mache, um den Fluss zu begrüßen. Derweil glühen schon die Kirchtürme und Giebel der die Isar begleitenden Gebäude, die Sonne erhebt sich allmählich über die Stadt. Die Kirchturmglocken haben ihr erstes mächtiges Läuten längst hinter sich.

Ich lausche der Isar. Jetzt, da noch keine Autos unterwegs sind und die Wasser nicht über das Stauwehr fallen, lässt sich ihr gut zuhören. Dabei die Steine betrachten, die so präzise durch das glasklare Wasser scheinen. Als ob sich jeder einzelne von ihnen genau beschreiben ließe. Und doch finden meine Augen keinen Halt, und da ist ja dieses immerwährende Drüber-hinweg-Flimmern-und-Plätschern. Ich suche nach einem Ausdruck für diese Erscheinung. Glasklare Gedanken? Jeder Stein ein Gedanke? Warum nicht. Dann wäre es doch so, dass erst der die Gedanken umströmende Geist, die Isarwasser also, die Gedanken zu dem machte, was sie sind. Seien sie glasklar, bei ruhiger Strömung und eher niedrigem Wasserstand wie dieser Tage, seien sie trübe und unzugänglich, wenn sie aufgewühlt wäre, die Isar, und viel Wasser führte. Seit Tagen beobachte ich den Fluss an dieser Stelle – fast unverändert der Wasserpegel seit wir der Ausgangsbeschränkung unterworfen sind und uns möglichst nahe unserer Wohnungen bewegen und erholen. Die Isar hat ihr Wesen in der letzten Zeit kaum verändert und in mir macht sich der Wunsch breit, dass sie so gleichmäßig bewegt und glasklar im Weiteren bleiben möge, und übertrage dies auf uns alle, die wir auf Normalität warten. Eine neue Normalität sicher. Aufbruch?

Ich ziehe weiter an diesem Morgen. Wenige Meter entfernt von meiner Flussbegrüßungs- und -beobachtungsstelle zeigt sie sich ganz anders, die Isar, mit voller Kraft und riesigem Rauschen wirft sie sich die Staustufen hinunter.

Zwei Brücken weiter unten hören die Ufer auf gemauert zu sein. Am Fuße des Uferdamms tut sich eine Art Wildnis auf. Baumriesen liegen quer im Sand, ihre Kronen ins Wasser geneigt, zwei Schwäne verbringen die Zeit mit den Köpfen unter Wasser, nur gelegentlich schauen sie auf und interessieren sich nicht weiter für mich, kleine Rinnsale kreuzen den Weg. Überall die Spuren des Vortags oder der Vortage, von den Anderen, die mit dem Fahrrad Geländegang erprobt oder aus Ästen Unterschlupfe und Aussichtspunkte konstruiert haben, zurückgelassene Bierflaschen. Urbane Wildnis, wie man so schön sagt. Auf dem Weg zurück, durch den Park, kommen mir immer mehr Spaziergänger und Jogger entgegen. Die Kiesbank liegt jetzt in der Sonne. Ich freue mich auf das Osterfrühstück.

Morgens an der Isar

erzählt von Dagmar aus München

Ich bin morgens unterwegs. Ich begrüße die Isar, jeden Tag auf’s Neue. Ungefähr in ihrer Mitte stelle ich mich auf die Brücke und betrachte sie. Sie leibt und lebt, fließt, kraftvoll, immer weiter. Jeden Tag. Und dann bin ich im kleinen Park nebendran, drehe meine Runde. Morgens ist man nicht allein dort, aber doch für sich, werktags. Am Wochenende gibt es Momente, da ist man ganz allein, mitten in der Stadt. Und da stattete ich dem Fluss einen Besuch ab. Auf der Kiesbank. Und begann zu sammeln. Ich schreibe Dir also nicht mit Tusche und Feder, sondern mit meinem Sammelsurium, das ich seither betreibe. Nicht „verlorene Gedanken“ zeigen sich darin, sondern eher „verlorenes Erschaffen“?

Gedanken an Gestern

geschickt von Heidi aus Berlin

Uns ging es eigentlich immer sehr gut. Reich beschenkt mit guten Freunden und der Familie, die wir immer, wenn wir wollten, treffen konnten. Reiseziele aussuchen die Welt und andere Kulturen kennen lernen. Alles war jederzeit möglich. Über viele Jahre.
Essen gehen, kulturelle Veranstaltungen besuchen und vieles mehr…
Nun ist plötzlich alles anderes.
Gemeinsam werden wir es schaffen. Mit viel Zuversicht und Mut.
Angst und Panik sind keine hilfreichen Begleiter.

Dagmars handgemachte Uferbilder mit den Flussfundstücken und Flussufer-Foto

Flussgeschichten

– eine Fortsetzung von Dagmar

Meine Isarerzählung ist viel länger, nur nicht niedergeschrieben – bisher. Ich möchte den Fluss entlang gehen und habe das angefangen als das noch möglich war. Vor Kurzem erst, an 2 Tagen, bin ich jeweils zwischen 16 und 20 Kilometern in Richtung Ursprung, also Süden gegangen, von der Stadt aus. Zur Zeit, da ich täglich am immer gleichen Flussabschnitt unterwegs bin, entdecke ich neue Ansichten und Geräuschkulissen eben hier. Ich vermisse meinen Karlsruher Garten, das Werden und Vergehen der Pflanzen dort, die Arbeit damit, die oft genug von angenehmer Gedankenlosigkeit (im wahrsten Sinne des Wortes) begleitet war, den Gang durchs Grüne zu meinem Stück Land. Damit hatte ich gerechnet, als ich beschloss nach München zu gehen und hatte mir zugleich ein neues Bild gemacht, von dem, was ich in Zukunft stattdessen tun würde. Ich würde mich anders mit dem Draußen beschäftigen – Gehen, Wandern. Zurück zur (fotografischen) Beobachtung, zum Sammeln und Erweitern meiner Naturschätzekiste und zum Schaffen schöner Bild- und womöglich Textwelten. Ein zarter Start ist das gerade. Deine Idee, ein Ufer-Buch zu machen, finde ich toll. Heißt das, Du brauchst dafür die echten, auf den Fotos abgebildeten Gegenstände, die ich Dir also per Post schicke? Habe ich das richtig verstanden? Ufer-Buch ist aber auch eine tolle Bezeichnung für die Begleitung meiner Gänge am Fluss über die Zeit? Was denkst Du?
 
Flussgeschichten: Zum 60sten meiner Mutter vor vielen Jahren erzählte ich die Lebensgeschichte meiner Mutter anhand und entlang der Flüsse, an denen sie bis dato gelebt hatte. Damals kam heraus, dass sie genau 30 Jahre südlich und 30 Jahre nördlich der mitteleuropäischen Wasserscheide gelebt hatte, welch’ lustiger Zufall. Nun da sie fast 80 ist, hat sich dieses Verhältnis verändert.

Warten

Eine verlernte Kunst

Und dann ist da auch noch das Warten. Warten bis das Frühstücksei fertig ist, Warten auf einen Annruf, Warten auf den Urlaub, Warten auf den Bus, die Straßenbahn, auf einen Brief, auf den Frühling. Und eigentlich kommt es uns so vor, als wenn wir viel Zeit damit verlieren zu warten.

In einer Zeit, in der alles so rasend schnell geht. SMS und die Nachricht ist da. Wir machen ein Foto und können es sofort ansehen. Wir schicken eine Nachricht und sehen sofort, ob der andere sie gelesen hat und vielleicht sogar schon antwortet. Das Warten haben wir verlernt. Mit Technik versuchen wir das Warten immer mehr abzukürzen. Und doch gibt es Abläufe, die einfach von uns das Warten fordern – die Natur lässt uns warten. Und wir müssen warten, wie es weitergehen kann. Früher haben die Menschen die Zeit des Wartens damit verbracht, sich Geschichten zu erzählen. Könnten wir auch wieder lernen.

Timo Reuter erzählt in seinem Buch „Warten“ Geschichten um das Warten. Gerade jetzt ist es doch gut, sich die Zeit des Wartens einmal mit etwas zu vertreiben (was für ein Ziel???) und ein Buch zu lesen. Ich habe es gerade gestern mit der Post bekommen (natürlich habe ich ungeduldig darauf gewartet!). Jetzt bin ich gespannt – die Buchbesprechung klang interessant.

Und wer es noch schnell bestellen will: auch die Stephanus Buchhandlung (der Buchhändler meines Vertrauens) versendet schnell und unkompliziert. Geht auf stephanusbuch.de und dort auf den online-Shop [Link].

Osterbrief

Ein Auszug, der mich auch bewegt hat

… Bei meiner ganzen Osterpost stockt mir jedesmal die Feder, wenn ich „FROH OSTERN“ schreiben will – und es dann auch tue. Und ich habe dabei immer das Bild von Papst Franziskus vor Augen, wie er alleine auf dem verregneten Petersplatz steht und seinen Segen „Urbi et Orbi“ in die Kameras spendet. Und kein Mensch ist dabei: surrealer geht`s nicht und das muss man erstmal verdauen.

(mir geht es genau so: ich habe immer schöne Ostern geschrieben – das es wenigstens schön wird. Froh – na ja, wer kann das schon sagen?)

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