Schrifthof, Gerwigstr. 34, 76131 Karlsruhe 0171-3621901 post@schrifthof.de
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Schrifthof e.V.

Werkstatt für experimentelle Kalligraphie und Buchobjekte

Ankündigungen

 

gefördert durch:

Kultur Sommer 2020

KlangFarbenSpiel im Schrifthof

Sommerferien – und dieses Mal ist alles anders. Angekündigte Veranstaltungen abgesagt, Reisen verschoben. Und nur „Balkonien“ – wer will schon die ganze Zeit Blumen gießen oder nach dem neuen Hälmchen schauen, weil da im Blumenkasten wieder ein Unkräutlein wächst. Fensterputzen geht auch nicht dauernd …

Also auf, in den Schrifthof zu „KlangFarbenSpiel“ … wir bieten in diesem Jahr allen, die mal etwas Neues ausprobieren wollen … Klänge von Musik und Lesung, Farben auf Papier, Spiel mit Bällen …  Experimente mit Schrift, Schreiben, Malen, Rumsauen, Jonglieren – ganz mit Lust und Laune.

Und das Beste an allem …  unser Programm „KlangFarbenSpiel im Schrifthof“ wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kunst Baden Württemberg. Deswegen bieten wir alle Veranstaltungen in diesem Programm gegen eine freiwillige Spende für die Teilnahme an. Es ist für alle offen, also auch für Kinder und Jugendliche oder Erwachsene, die sich in diesen Zeiten Teilnahmebeiträge nicht leisten könnten …

… einziger Nachteil für uns: wegen der Corona-Maßnahmen dürfen wir nur mit kleinen Gruppen unter Einhalten des Hygienekonzeptes arbeiten. Also unbedingt anmelden und sich einen der wenigen Plätze sichern.

hier geht´s zum Kalender mit Veranstaltungen

Unser Programm aktualisieren wir nahezu täglich und bieten bei hoher Nachfrage einzelne Veranstaltungen auch mehrfach an.

Ankündigung KlangFarbenSpiel-2020

 

Kultur Sommer 2020: Pressemitteilung von Alexander Salomon MdL, Vorsitzender Arbeitskreis für Wissenschaft, Forschung und Kunst, zu der Vergabe von Fördermitteln für Karlsruhe

Ausstellung

„ent-Larven / de-Maskieren“

vom 11. Juni  bis 12. August 2020

Der Schrifthof zeigt die Ausstellung zum Thema „ent-Larven / de-Maskieren“ mit Bildern von Benno Kotterba

Die virtuelle Ausstellung mit Einführungsgedanken [hier]

Die Ausstellung ist (analog) im Schrifthof während de Termine „Offene Werkstatt“ und nach Vereinbarung (Tel: 0171 3621901) zu sehen.

Ausstellung (Titel noch offen)

Abstrahierte Symbole, Zeichnungen und Skizzenbücher

vom 30. August bis 30. November 2020

Vernissage am 30. August – Geladene Gäste und begrenzte Anzahl Teilnehmende Anmeldung über den Kalender

Der Schrifthof zeigt ab 30. August 2020 die Ausstellung mit Bildern von Alisha Alafair Amthor. [weiterlesen]

Gedanken und Anregungen

Übung im Ungewissen

Risiko – Unsicherheit – Ungewissheit

Eigentlich ist es ja selbstverständlich. Leben ist immer mit Risiko verbunden. Sei es im Haushalt, im Verkehr, in der Arbeit. Ernährung, Sport, Krankheiten – überall lauern Gefahren. Und meistens erwischen uns die Ereignisse völlig unerwartet, plötzlich, in einem Moment. Wir haben damit nicht gerechnet. Wie sollten wir auch, wer kennt schon die Zukunft.

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Leben hat die höchste Relevanz

Wichtig oder Dringend?
– Jetzt die Zeit zum Umdenken nutzen –

Gerade jetzt in der Zeit der Corona-Krise gibt es ohne Zweifel die Suche nach Antworten auf Fragen aus dem Tagesgeschehen, die hohe Dringlichkeit haben. Nur leider wird gerade die Zeit – und die haben viel reichlich – nicht genutzt, um sich um wichtige, also nur wichtige Aufgaben zu kümmern.

Es geht einfach um Leben. Und der Blick unter Berücksichtigung der Risiken muss die „Lebensrelevanz“ in den Vordergrund stellen. Um nicht weniger geht es – und Leben hat die höchste Wichtigkeit.
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ASAP – oder der Ruf des Kuckucks

Heute kein Coffee-to-go
Keine Zeit verlieren – geschwind, schnell,

 

ASAP – eine Kurzformel, die ich immer gehasst habe: schnell, schnell – wann bist Du endlich fertig? Wir müssen schnell fertig werden. Wann soll es fertig sein? ASAP – as soon as possible. Eigentlich gestern. Schneller, höher, weiter. Die Knechte müssen ranklotzen. Den Kaffee trinken wir im Gehen, wir essen Fastfood, wir schreiben SMS – Kurzmitteilungen. Ausführliches Formulieren und vorher vielleicht denken – Nachdenken. Geschenkt. Vergiss es! Keine Zeit. Kapitalisierung: Zeit ist Geld.

Und plötzlich: Halt. alles steht auf Stopp. „slow food“ war schon vorher da.Da besinnt sich der Eine auf Dr. Faustus, der andere auf das alte griechische Alphabet, wieder eine andere realisiert „Faust“, eine andere breitet einen großen, roten Teppich aus, schafft einen eigenen Raum und liegt gleichzeitig anderen im Weg. Was hat das alles mit Kalligraphie zu tun?

Habt Ihr den Ruf des Kuckucks schon gehört??? [weiterlesen]

Enkel und Großeltern

Handgeschriebene Briefe mit der Post

Kontaktverbot – das trifft natürlich alle hart. Die Kindergarten- und Schulfreunde nicht treffen, keine Familienfeiern, Geburtstage, spontane Begegnungen, Treffen auf der Straße. Alles muss nun unterbleiben als Schutz für sich selbst und die Anderen. Schmerzlich ist es aber besonders für die Enkel und Großeltern – die Kinder verstehen es oft noch nicht, warum man den Opa oder die Oma nicht an der Hand fassen oder mit ihnen nur Kontakt von Ferne, durch´s Fenster winken darf. Die Älteren würden doch gerne helfen, die Kinder hüten, während die Eltern zu Haus am Computer sitzen und im Home Office arbeiten müssen.

Wie wäre es denn, gerade jetzt mal wieder zu Papier und Stift zu greifen und einen Brief schreiben oder malen.

Auch Freunde und Bekannte freuen sich, mal wieder einen Brief, eine Postkarte zu bekommen. Vielleicht zu Ostern – eine gute Gelegenheit.

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Verloren geglaubte Gedanken

Sommerzeit – wieder eine Umstellung. Und wie wenig sie uns dieses Mal betrifft, allmählich verliert man das Zeitgefühl. Überlegen: Mittwoch oder schon Donnerstag, was war denn gestern. Was macht da schon eine Stunde Umstellung. Und dabei haben wir erst gestern über die Zeit gesprochen. Zeit um Natur, Frühling, die Blüten und Blumen wahrzunehmen. Wir dürfen die Zeit erspüren – ohne Hektik. Was sind wir jetzt? Ein Teil der Welt – zu der wir den Bezug verloren haben?

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Nicht alles ist abgesagt

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, …

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