Schrifthof, Gerwigstr. 34, 76131 Karlsruhe 0171-3621901 post@schrifthof.de
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Schrifthof e.V.

Werkstatt für experimentelle Kalligraphie und Buchobjekte

Ankündigungen

Neue Kurse und Angebote

Kurse im Schrifthof im Herbst/Winter 2020 und Frühjahr 2021

Die Termine für die Kurse im Schrifthof sind veröffentlicht und können ab sofort gebucht werden.
Bitte berücksichtigt, dass wir zum einen eingeschränkte Gruppengrößen haben und streng nach der Reihenfolge der Anmeldungen vorgehen.
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Zusatztermin

„Das Tintenfass“ – Zusatztermin am Samstag, 17. Oktober 2020, 11 bis 17 Uhr

Wer hat Lust, am kommenden Samstag in einer kleinen Gruppen zu schreiben. Das „Tintenfass“ steht für Feder und Tusche und Tinte und Schrift (Antiqua). Von klassisch bis experimentell.

Bitte weiterlesen und über die Kurs-Seite anmelden.

Oline Kurs bei Mari Emily Bohley

Koptische Bindung und Collage
15. bis 18. Oktober 2020 (Donnerstag bis Sonntag im Internet)

Detaillierte Informationen findet ihr in der Kursbeschreibung hier: https://maribohley.de/online-kurs-koptische-bindung-collage/ und eine Videoeinführung hier: https://youtu.be/8dYRQhkOSKg

Wem das Datum nicht passt, der kann auch jetzt schon oder später diesen Kurs und die vorangegangen Kursthemen in der Videothek bestellen: https://maribohley.de/tutorials/

Verantwortung – warum immer ich?

DenkBar am 29.10.2020 um 19 Uhr – präsenz und online

Es wird ein Experiment … nicht nur wegen des Themas sondern auch wegen des Versuchs, diese DenkBar das erste Mal in der Kombination „real und virtuell“ kombiniert durchzuführen. Im Schrifthof treffen sich die Denker im Präsenzkreis mit Käse, Brot und Rotwein. Damit aber auch die Fernen und Vorsichtigen teilnehmen können, werden wir Präsenz und Virtualität zusammenschalten. Vorher testen wir im kleinen Kreis, wie es funktionieren kann.
Und das heißt natürlich – Präsenz in Verantwortung und für die virtuell Beteiligten mit Rücksicht auf Wortmeldungen und Verständlichkeit. Und ganz klar: Diskussion zum Thema auf Vorschlag von Jana: Verantwortung!  [weiterlesen]

Ausstellung

„ent-Larven / de-Maskieren“

Ausstellung vom 01. September bis 01. November 2020

Cafe Cielo, Karlsruhe Durlach, zeigt die Ausstellung  „ent-Larven / de-Maskieren“ mit Bildern und Uhren von Benno Kotterba

Was eine Maske ist, weiß sicher jeder. Aber was ist eine Larve? Das wurde in den letzten Wochen bei der Betrachtung der Bilder immer wieder gefragt. Das Wort ist heute nicht mehr so geläufig. In der griechischen Tragödie trugen die Schauspieler im Chor Masken – eben Larven – vor dem Gesicht. Sie hatten die Funktion, die tragische Situation zu kommentieren und damit natürlich eben auch zu „entlarven“. Das Wort „entlarven“ ist uns natürlich immer noch bekannt: aufdecken, bekannt machen. Und dann ist da auch noch die Larve, die sich „entlarvt“ oder verpuppt. Die Gestalt wechseln, eine neue Gestalt annehmen – die Raupe wird zum Schmetterling.

Entstanden mit der „Maskierung“ in der Corona-Zeit zeichnet Benno Kotterba mit seinem „ent-Larven/de-Maskieren“ Stimmungen und Ausdrücke nach. Und mit Überschreibungen und Überdeckungen sucht er „beschreibend“  nach der Bedeutung und Wirkung der Augen hinter den Larven. Gleichzeitig zeigt er die Sprachlosigkeit, obwohl viele Worte da sind.

Die virtuelle Ausstellung mit Einführungsgedanken [hier]

Impressionen von der Vernissage am 03. Oktober 2020 im Cafe Cielo [hier]

Ambiguoues Sights

Zeichnungen und Skizzenbücher von Alisha Alafair Amthor.

Galerientag 19.0.9.2020, geöffnet von 15 bis 20 Uhr
17 Uhr Einführung und Präsentation
Ausstellung vom 30. August bis 30. November 2020

Ein exklusiver Raum, eine Gruppe, Zeichen und die gemeinsame Bedeutung.
Menschen haben schon immer Symbole verwendet, um die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft oder ihre Privilegien zu verdeutlichen. Ambiguoues Sights – uneindeutige Zeichen – Zeichen mit wandelbarer Bedeutung.
Neue Zeichen und eine neue Symbolik entstehen. Korrekter muss es hier heißen: bestehende Symbole und Bilder werden aufgegriffen und mit neuer Bedeutung beladen. Es manifestiert sich eine neue Art von Darstellungen, die sogenannten Memes. Vordergründig sind es Bilder, Zeichen und Symbole, die eher humoristisch und aufheiternd wirken.

Der Schrifthof zeigt Bilder und Auszüge aus Skizzenbüchern von Alisha Alafair Amthor. [weiterlesen]

Da wegen Corona die Anzahl der Besucher beschränkt ist, erleichtert Ihr uns die Übersicht über Eure Anmeldung in unserem  Kalender. Dort sehr Ihr auch die Zeiträume mit verfügbaren Plätzen.

Kultur Sommer 2020

 

gefördert durch:

 

KlangFarbenSpiel im Schrifthof

Sommerferien – und dieses Mal ist alles anders. Angekündigte Veranstaltungen abgesagt, Reisen verschoben. Und nur „Balkonien“ – wer will schon die ganze Zeit Blumen gießen oder nach dem neuen Hälmchen schauen, weil da im Blumenkasten wieder ein Unkräutlein wächst. Fensterputzen geht auch nicht dauernd …

Also hieß dieses Mal die Einladung: Auf, in den Schrifthof zu „KlangFarbenSpiel“ …  allen, die mal etwas Neues ausprobieren wollten … Klänge von Musik und Lesung, Farben auf Papier, Spiel mit Bällen …  Experimente mit Schrift, Schreiben, Malen, Rumsauen, Jonglieren – ganz mit Lust und Laune.

Und das Beste an allem …  unser Programm „KlangFarbenSpiel im Schrifthof“ wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kunst Baden Württemberg. Deswegen waren alle Veranstaltungen in diesem Programm kostenlos – für uns als Dank eine freiwillige Spende für die Teilnahme. Es war für alle offen, also auch für Kinder und Jugendliche oder Erwachsene, die sich in diesen Zeiten Teilnahmebeiträge nicht leisten konnten …

… einziger Nachteil für uns: wegen der Corona-Maßnahmen dürfen wir nur mit kleinen Gruppen unter Einhalten des Hygienekonzeptes arbeiten. Also unbedingt anmelden und sich einen der wenigen Plätze sichern.

Über den nachfolgenden Link bekommt Ihr einen Einblick in das Geschehen und die entstandenen Werke.  Natürlich zeigen wir keine Fotos von Kindern – nur ab und zu die Hände:

Impressionen aus KlangFarbenSpiel

Gedanken und Anregungen

Übung im Ungewissen

Risiko – Unsicherheit – Ungewissheit

Eigentlich ist es ja selbstverständlich. Leben ist immer mit Risiko verbunden. Sei es im Haushalt, im Verkehr, in der Arbeit. Ernährung, Sport, Krankheiten – überall lauern Gefahren. Und meistens erwischen uns die Ereignisse völlig unerwartet, plötzlich, in einem Moment. Wir haben damit nicht gerechnet. Wie sollten wir auch, wer kennt schon die Zukunft.

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Leben hat die höchste Relevanz

Wichtig oder Dringend?
– Jetzt die Zeit zum Umdenken nutzen –

Gerade jetzt in der Zeit der Corona-Krise gibt es ohne Zweifel die Suche nach Antworten auf Fragen aus dem Tagesgeschehen, die hohe Dringlichkeit haben. Nur leider wird gerade die Zeit – und die haben viel reichlich – nicht genutzt, um sich um wichtige, also nur wichtige Aufgaben zu kümmern.

Es geht einfach um Leben. Und der Blick unter Berücksichtigung der Risiken muss die „Lebensrelevanz“ in den Vordergrund stellen. Um nicht weniger geht es – und Leben hat die höchste Wichtigkeit.
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ASAP – oder der Ruf des Kuckucks

Heute kein Coffee-to-go
Keine Zeit verlieren – geschwind, schnell,

 

ASAP – eine Kurzformel, die ich immer gehasst habe: schnell, schnell – wann bist Du endlich fertig? Wir müssen schnell fertig werden. Wann soll es fertig sein? ASAP – as soon as possible. Eigentlich gestern. Schneller, höher, weiter. Die Knechte müssen ranklotzen. Den Kaffee trinken wir im Gehen, wir essen Fastfood, wir schreiben SMS – Kurzmitteilungen. Ausführliches Formulieren und vorher vielleicht denken – Nachdenken. Geschenkt. Vergiss es! Keine Zeit. Kapitalisierung: Zeit ist Geld.

Und plötzlich: Halt. alles steht auf Stopp. „slow food“ war schon vorher da.Da besinnt sich der Eine auf Dr. Faustus, der andere auf das alte griechische Alphabet, wieder eine andere realisiert „Faust“, eine andere breitet einen großen, roten Teppich aus, schafft einen eigenen Raum und liegt gleichzeitig anderen im Weg. Was hat das alles mit Kalligraphie zu tun?

Habt Ihr den Ruf des Kuckucks schon gehört??? [weiterlesen]

Enkel und Großeltern

Handgeschriebene Briefe mit der Post

Kontaktverbot – das trifft natürlich alle hart. Die Kindergarten- und Schulfreunde nicht treffen, keine Familienfeiern, Geburtstage, spontane Begegnungen, Treffen auf der Straße. Alles muss nun unterbleiben als Schutz für sich selbst und die Anderen. Schmerzlich ist es aber besonders für die Enkel und Großeltern – die Kinder verstehen es oft noch nicht, warum man den Opa oder die Oma nicht an der Hand fassen oder mit ihnen nur Kontakt von Ferne, durch´s Fenster winken darf. Die Älteren würden doch gerne helfen, die Kinder hüten, während die Eltern zu Haus am Computer sitzen und im Home Office arbeiten müssen.

Wie wäre es denn, gerade jetzt mal wieder zu Papier und Stift zu greifen und einen Brief schreiben oder malen.

Auch Freunde und Bekannte freuen sich, mal wieder einen Brief, eine Postkarte zu bekommen. Vielleicht zu Ostern – eine gute Gelegenheit.

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Verloren geglaubte Gedanken

Sommerzeit – wieder eine Umstellung. Und wie wenig sie uns dieses Mal betrifft, allmählich verliert man das Zeitgefühl. Überlegen: Mittwoch oder schon Donnerstag, was war denn gestern. Was macht da schon eine Stunde Umstellung. Und dabei haben wir erst gestern über die Zeit gesprochen. Zeit um Natur, Frühling, die Blüten und Blumen wahrzunehmen. Wir dürfen die Zeit erspüren – ohne Hektik. Was sind wir jetzt? Ein Teil der Welt – zu der wir den Bezug verloren haben?

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Nicht alles ist abgesagt

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, …

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