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AAL-Verbund e.V.

Altersgerechtes assistiertes Leben

Im Jahr 2008 wurde der gemeinnützige Verein AAL-Verbund e.V. gegründet.

Zweck des Vereins war die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Technologien und Prozesse für altersgerechte Netzwerke, Geräte, Systeme, Methode und Verfahren für ein unabhängiges Leben. Der Verein wird insbesondere Forschungsvorhaben vermitteln, fördern und koordinieren. Insbesondere soll er gemeinschaftliche Forschungsarbeiten vorantreiben und auch die Unterstützung von Lehre und Forschung sich angelegen sein lassen. Er wird ferner die Finanzierung von Forschungsvorhaben bewirken, sei es durch seine Mitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen, sei es durch Einschaltung anderer Institutionen, sei es durch Vermittlung von Spenden.

Forschungsprojekte waren:

COMPENSAA - Handlungskompetenz ermöglicht eine abgestimmte AAL-Assistenz

Die Einführung und der Einsatz von AAL-Assistenzsystemen sind in Verbindung mit qualifizierter Dienstleistung erfolgreich. Der Dienstleister muss über Handlungskompetenzen verfügen, die abgestimmt sind auf den Bedarf der Zielgruppe, die Notwendigkeit und die möglichen technischen Lösungen von Assistenzsystemen.

Projektziele sind:

  • ein nachhaltt und Sicherheit
  • iges Angebot über die Weiterbildung und Zusatzqualifikation1 zum AAL-Assistenten2 für Gesundheit und Sicherheit (siehe 2.1.1),
  • die Erprobung des entwickelten Weiterbildungsangebotes (siehe 2.1.2),
  • die Methodologie der Qualifizierung zum AAL-Assistenten (siehe 2.2).

KOMEDIA - Kompetenz zur Mediennutzung im Alter

Selbstorganisierende Gruppen von SeniorInnen für SeniorInnen, die den Zugang zu neuen Informations- und Kommunikationstechniken (IKT) finden wollen.

Ziele der Initiative sind:

  • Die Schulung von SeniorInnen zu sogenannten Senioren-Technik-Botschafter (STB). Sie wecken bei SeniorInnen das Interesse am Erkunden und Ausprobieren neuer technischer Angebote wie z.B. die Nutzung des Internet, neuer Kommunikationssysteme und –wege. Sie machen die SeniorInnen vertraut im Umgang mit den Anwendungen und begleiten sie dabei.
  • Der Aufbau von lokalen Gruppen, in denen sich die SeniorInnen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu ermutigen, sich auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu profitieren. Ähnlich wie bei Jüngeren IKT-Nutzern wird dabei ausgenutzt, dass die Teilnehmer sich gegenseitig in der Nutzung unterstützen und sich von den erlebten Erfahrungen in der Nutzung berichten bzw. die Erfahrungen untereinander weitergeben (selbstorganisierendes Lernen).
  • Die Gruppen tragen sich selbst durch eine eher informell orientierte Organisationsstruktur. Diese ermöglicht eine zielgruppenspezifische, praxis- und lebensweltorientierte Nutzung von neuen Technologien.