Schrifthof, Gerwigstr. 34, 76131 Karlsruhe 0171-3621901 post@schrifthof.de
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Schrifthof e.V.

Werkstatt für experimentelle Kalligraphie und Buchobjekte

Ankündigungen

Schrifthof ist wieder offen …

Kurse und Workshops im Sommer 2020

Wir stellen uns im Schrifthof auf die Sommeraktivitäten ein. Weil vielleicht viele daheim bleiben wollen, sollen oder müssen, planen wir ein abwechslungsreiches Programm, damit es dann wenigstens ein bisschen Kultursommer werden kann. Die ersten Termine stehe schon fest, alles weitere entscheidet sich, wenn die Finanzierung gesichert ist. In den letzten Monaten hatten wir die laufenden Ausgaben (Miete und Nebenkosten). Obwohl wir nur in kleinen Gruppen arbeiten dürfen, wollen wir die Kursgebühren trotzdem unverändert gegenüber der ursprünglichen Planung halten. Damit uns das gelingt, hoffen wir auf eine Förderung. Wir sind optimistisch, dass wir vieles anbieten können …

Wenn das Wetter es möglichst, finden viele Workshop und vor allem die geplanten Konzerte und Lesungen (beides noch offen) im Freien (im Hof) statt.

  • Pinselwurf: am 04. – 05. Juli 2020 werden wir wieder mit großen Pinseln, Tusche und viel Schwung die Pinsel schwingen [Video ansehen] [weiterlesen]
  • Mit der Schrift tanzen – Asemic Writing: am 11.-12. Juli 2020: Bedeutungsloses Schreiben – Form ohne Funktion [Beispiele] [weiterlesen]
  • Zen Kalligraphie: am 18.-19. Juli 2020: In diesem Kurs führt Mamiko Takegahara in die Japanischen Schriftzeichen, den Gebrauch von Tusche und Papier und die richtige Pinselführung ein. [weiterlesen]
  • Capitalis rustica mit Gänsekiel: am 24. – 25.Juli 2020 tauchen wir ein in die alte römische Schrift und arbeiten mit dem Gänsekiel [weiterlesen]
  • Mit Tusche und Feder (Schnupperkurs I): am 1.. August 2020: Eintauchen in die Antiqua, Buchschrift des 13./14. Jhrd, angelehnt an die Capitalis quadrata (römische Großbuchstaben) und fast schon meditativ schreiben [Video ansehen][Video ansehen /Lange Fassung] [weiterlesen]
  • Colafeder und Balsaholz (Schnupperkurs II):  am 2. August 2020: Selbst anfertigen und schreiben mit der Colafeder in der bunten Welt der Buchstaben [Video ansehen] [weiterlesen]
  • Das Geheimnis des Schachtelbuchs: am 08.-09. August 2020: Die Box öffnet sich und heraus kommt ein Leporello mit Überschreibungen (Schrift, Collage, Buchgestaltung) [weiterlesen]
  • Brushlettering: am 15. bzw. 16. August 2020 (Schnupperkurs jeweils eintägig): Wir entdecken die Möglichkeiten der Pinselschrift und Schriftgestaltung [weiterlesen]
  • Drucken, Colagieren und Schreiben: am 21. und 22. August 2020: Wir fertigen Collagen, auf die wir mit alten Holzbuchstaben drucken und mit Feder und Tusche schreiben [weiterlesen]
  • Gold und Silber lieb ich sehr: am 28. – 29. Aug.  werden wir Vergolden lernen und anschaulich Teile vergolden [weiterlesen]
  • Experimentelle Kalligraphie und Musik (writing music): am (Termin noch offen) schreiben und malen zur Musik [Beispiele] [weiterlesen]

Lesungen und Musik im Sommer 2020

  • Hofkonzerte und Lesungen sind in Planung

 

Ausstellung

„ent-Larven / de-Maskieren“

Der Schrifthof zeigt die Ausstellung zum Thema „ent-Larven / de-Maskieren“ mit Bildern von Benno Kotterba

Die virtuelle Ausstellung mit Einführungsgedanken [hier]

Die Ausstellung ist (analog) vom 11. Juni  bis12. August 2020 im Schrifthof während de Termine „Offene Werkstatt“ und nach Vereinbarung (Tel: 0171 3621901) zu sehen.

 

Gedanken und Anregungen

Übung im Ungewissen

Risiko – Unsicherheit – Ungewissheit

Eigentlich ist es ja selbstverständlich. Leben ist immer mit Risiko verbunden. Sei es im Haushalt, im Verkehr, in der Arbeit. Ernährung, Sport, Krankheiten – überall lauern Gefahren. Und meistens erwischen uns die Ereignisse völlig unerwartet, plötzlich, in einem Moment. Wir haben damit nicht gerechnet. Wie sollten wir auch, wer kennt schon die Zukunft.

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Leben hat die höchste Relevanz

Wichtig oder Dringend?
– Jetzt die Zeit zum Umdenken nutzen –

Gerade jetzt in der Zeit der Corona-Krise gibt es ohne Zweifel die Suche nach Antworten auf Fragen aus dem Tagesgeschehen, die hohe Dringlichkeit haben. Nur leider wird gerade die Zeit – und die haben viel reichlich – nicht genutzt, um sich um wichtige, also nur wichtige Aufgaben zu kümmern.

Es geht einfach um Leben. Und der Blick unter Berücksichtigung der Risiken muss die „Lebensrelevanz“ in den Vordergrund stellen. Um nicht weniger geht es – und Leben hat die höchste Wichtigkeit.
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ASAP – oder der Ruf des Kuckucks

Heute kein Coffee-to-go
Keine Zeit verlieren – geschwind, schnell,

 

ASAP – eine Kurzformel, die ich immer gehasst habe: schnell, schnell – wann bist Du endlich fertig? Wir müssen schnell fertig werden. Wann soll es fertig sein? ASAP – as soon as possible. Eigentlich gestern. Schneller, höher, weiter. Die Knechte müssen ranklotzen. Den Kaffee trinken wir im Gehen, wir essen Fastfood, wir schreiben SMS – Kurzmitteilungen. Ausführliches Formulieren und vorher vielleicht denken – Nachdenken. Geschenkt. Vergiss es! Keine Zeit. Kapitalisierung: Zeit ist Geld.

Und plötzlich: Halt. alles steht auf Stopp. „slow food“ war schon vorher da.Da besinnt sich der Eine auf Dr. Faustus, der andere auf das alte griechische Alphabet, wieder eine andere realisiert „Faust“, eine andere breitet einen großen, roten Teppich aus, schafft einen eigenen Raum und liegt gleichzeitig anderen im Weg. Was hat das alles mit Kalligraphie zu tun?

Habt Ihr den Ruf des Kuckucks schon gehört??? [weiterlesen]

Enkel und Großeltern

Handgeschriebene Briefe mit der Post

Kontaktverbot – das trifft natürlich alle hart. Die Kindergarten- und Schulfreunde nicht treffen, keine Familienfeiern, Geburtstage, spontane Begegnungen, Treffen auf der Straße. Alles muss nun unterbleiben als Schutz für sich selbst und die Anderen. Schmerzlich ist es aber besonders für die Enkel und Großeltern – die Kinder verstehen es oft noch nicht, warum man den Opa oder die Oma nicht an der Hand fassen oder mit ihnen nur Kontakt von Ferne, durch´s Fenster winken darf. Die Älteren würden doch gerne helfen, die Kinder hüten, während die Eltern zu Haus am Computer sitzen und im Home Office arbeiten müssen.

Wie wäre es denn, gerade jetzt mal wieder zu Papier und Stift zu greifen und einen Brief schreiben oder malen.

Auch Freunde und Bekannte freuen sich, mal wieder einen Brief, eine Postkarte zu bekommen. Vielleicht zu Ostern – eine gute Gelegenheit.

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Verloren geglaubte Gedanken

Sommerzeit – wieder eine Umstellung. Und wie wenig sie uns dieses Mal betrifft, allmählich verliert man das Zeitgefühl. Überlegen: Mittwoch oder schon Donnerstag, was war denn gestern. Was macht da schon eine Stunde Umstellung. Und dabei haben wir erst gestern über die Zeit gesprochen. Zeit um Natur, Frühling, die Blüten und Blumen wahrzunehmen. Wir dürfen die Zeit erspüren – ohne Hektik. Was sind wir jetzt? Ein Teil der Welt – zu der wir den Bezug verloren haben?

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Nicht alles ist abgesagt

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, …

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