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Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr

Schrift - Bild - Gespräch im Schrifthof

Einfach weggegangen

Jantje Janßen ist tot

Plötzlich und völlig unerwartet ist Jantje Janßen heute morgen gestorben. Sie war allein zu Hause, ihr Wohngast Rodrigo und seine Freundin kamen heute gegen Mittag von einer Konzertreise zurück und fanden sie. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Vermutete Todesursache wohl ein Herzinfarkt.

Jantje hat um sich, ihre seelischen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen nie ein großes Aufheben gemacht. Sie war stark – und so wie wir sie erlebten und kannten –  sicher auch eine typisch norddeutsche Frau, die das Eigene trägt und mit sich ausmacht. Unsere  Gespräche heute drehten sich so auch um ihre Nöte, die sie in letzter Zeit hatte. Auf ihren morgendlichen und abendlichen Hundespaziergängen quälte sie zunehmen eine Atemnot. Sie verstand es immer, dies zu überspielen. Sie hat darüber den Lebensmut und ihre Neugier nie verloren. Gerade in den letzten Tagen hat sie ihren 68. Geburtstag gefeiert und war fest entschlossen, wieder neue Schritte zu gehen. „Ich werde mich auf den Weg machen“, hat sie noch letzte Woche geschrieben. Sie hat sicher einen anderen Weg gemeint.

Wir trauern um sie. Sie hat uns so viele Wege geöffnet, Schrift, Bilder, Farbe und Licht neu zu entdecken. Sie hat uns immer wieder die Bühne gezeigt, auf der sich unsere Experimente mit Schrift, Bild, Symbolen und Zeichen bewegen. Sie fehlt uns jetzt schon, und wir werden die Diskussionen, Gespräche und den Austausch mit ihr sehr vermissen.

Karlsruhe, 10. Juli 2017

Die Bühne ist leer … und tönt trotzdem von ihr

Zum Tod von Jantje Janßen

Sie hat ihn geliebt, diesen Ausdruck „Jeste“. In den Kursen mit Susanna Stammbach aus Basel hat Jantje diesen schweizerischen Ausdruck „Jeste“ gehört und am Anfang noch nicht verstanden. Erst als aus „Jeste“ eine „Geste“ wurde und damit sich Bühne und Raum für Schrift und Bild auf dem Papier öffneten, nahm sie „Jeste“ in ihr „Sprachlexikon“ auf. Bühne bekam eine neue Bedeutung.

Gerade noch vor ein paar Tagen hat sie im Schrifthof, in unserem Laden, eine Gruppe begrüßt, MitarbeiterInnen des Staatstheaters Karlsruhe. Sie kamen auf ihrem Gang durch die Karlsruher-Oststadt zu uns und Jantje empfing sie: „Ihr kennt Euch aus, die Bühne auf der gespielt wird. Auch wir haben eine Bühne, das ist unser weißes Blatt vor uns. Unsere Bühne auf der unsere Worte, Zeichen, Schrift auftreten.“ Und sie führte einen Auftritt auf der Bühne vor. Das Wort „Geschrei“ und ihre Frage dazu: „Was schreit mehr?“

Am 10. Juli 2017 ist sie von der Bühne abgetreten ohne einen Abschied, dazu war keine Zeit mehr. Unsere Gedanken folgen ihr auf ihrem Weg. Gerade in den letzten Tagen, bei ihrem 68. Geburtstag, hatte sie ihren Wunsch ausgesprochen, sich zu entlasten. Ihre zunehmende Atemnot hat sie vielleicht als den Druck wahrgenommen, der durch den Tod naher Freunde und durch eigene Sorgen auf ihr lastete. „Und im momentanen Gedankengang kann ich nur für mich gewinnen, wenn ich gehe.“ Sie hat es sicher nicht so gemeint, wie es nun passiert ist. Ihr Herz hat plötzlich einfach aufgehört zu schlagen.

Ihr großes Herz war für vieles so offen. Da war natürlich ihre Tomke, ihr Liebling, für die sie vorgesorgt hatte. Tomke hat an dem Morgen, als es passierte, sicher lange neben ihr gewacht, bis Jantje gefunden wurde.

Ihre Begeisterung für Schrift, für das experimentelle Schreiben, für Bild und Farbe hat sie weitergegeben in unseren Kursen. Wie arbeiten wir auf dem Papier, unserer Bühne, mit Farbe und Licht, mit Leere und Spannung? „Malt einmal eine Tomate!“ hat sie die Gruppe herausgefordert und den TeilnehmerInnen den Blick für das Bild eröffnet.

Schrift und Schreiben, vor allem die Handschrift und die Verbindung von Kopf und Hand brachte sie immer wieder zum Ausdruck. Welche Verbindungen entstehen da? Wie lernen wir und schreiben unsere Erlebnisse in uns ein? Ihre vielfältigen Begabungen und Fähigkeiten hat sie in ihrem Leben intensiv ausgelebt und weitergegeben. Angefangen mit ihren Radierungen, über mehr als 20 Jahre hat sie mit ihrer Begeisterung für Grafik und Malerei, für Aquarell und Skulptur die KundInnen ihrer Modern Art Gallery in Karlsruhe erfreut und bedient. Der Umstieg und Einstieg in Atelier und Laden „Schrifthof“ wurde ihr immer wieder durch Krankheiten erschwert. Gerade einmal ein Jahr liegt nun seit der Renovierung und der Einweihung unseres Alten Ladens in der Gerwigstraße sowie dem Beginn der Kurse und Workshops zur experimentellen Kalligraphie zurück. Für viele Themen und Pläne ist ihr keine Zeit mehr geblieben.

Gerade in den letzten Monaten hat sie in den „Imaginären Landkarten“ ihre Wege nachgezeichnet und natürlich immer wieder von ihrem Aufwachsen und Leben in Wilhelmshaven erzählt. Der Norden, die See, das platte Land hat sie geprägt und angezogen – eine unendliche Sehnsucht war in ihr. Dorthin wird sie nun zurückkehren. Und unsere Gedanken begleiten sie.

Das Gedicht von Erich Fried hat sie in den letzten Wochen oft geschrieben:

Meer

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer

Aktuelles

Schrifthof – Werkstatt für experimentelle Kalligraphie in Karlsruhe bietet Raum für schöne Schrift, Handschrift und Schreibschrift. Wir veranstalten Kurse und Workshops zur experimentellen Kalligraphie, Handschrift und Schreibschrift. Wir informieren über Aktivitäten zur Kalligraphie und berichten über Entwicklungen, Ausstellungen und Veranstaltungen rund um Typographie, Handschrift und Schreibschrift.

Vom Heft zum Buch – Buchobjekte

Kurs mit Benno Kotterba und Jantje Janßen

am Fr. – So. 14. – 16. Juli 2017

Ein Buch in die Hand nehmen und darin blättern, lesen, schreiben, Gedanken festhalten oder auch einfach nur Texte und Bilder sammeln. In diesem Kurs werden wir uns vom handwerklichen Arbeiten schrittweise zu einem Heft und Buch und Buchobjekt vorarbeiten. Die Gestaltung von Buchseiten steht am Anfang. Wir collagieren und lasieren, bereiten so die Einlegebögen vor, aus denen wir Hefte binden. Wir fertigen eigene Buchdeckel und binden die Hefte ein. Schrittweise arbeiten wir uns zu einem Buch und Buchobjekt vor.

[Zur Kursbeschreibung „Vom Heft zum Buch“]

Ausstellungen – Hinweise – Anregungen

Biennale 2017

Viva Arte Viva

Besuch in Venedig und Gang durch Giardini, Arsenale und die Stadt.

„Lebe Kunst lebe!“ Wunsch oder Wirklichkeit, politisch oder unpolitisch, bescheiden oder gigantisch. Die Stadt selbst ein großes Museum, gefüllt mit Kunst, gelebte und erfundene Kultur. Beeindruckendes, Irritierendes und Faszinierendes. Die nachfolgend verlinkten Beiträgen spiegeln die subjektiven Erlebnisse exemplarisch ausgewählter Exponate wider.

Beitrag von Benno Kotterba zu: Einzelne Pavillons in Giardini und Präsentationen in Arsenale

Beitrag von Benno Kotterba zu: Damien Hirst in der Punta della Dogana und Palazzo Grassi

Beitrag von Benno Kotterba zu: The boat is leaking. The captain lied. Alexander Kluge, Thomas Demand und Anna Viebrock

Beitrag von Jantje Janßen zu: ausgewählte Exponate der Biennale

 

Fundamental Things

Besuch der Ausstellung mit Schrift und Buchkunst von Marí Emily Bohley

Beitrag mit Bildern und Gedanken von einem Besuch der aktuellen Ausstellung im Stadtarchiv Dresden: Welches sind die fundamentalen Dinge, denen ich hier begegne? Die Verbindung aus historischen Dokumenten, Urkunden, ihrer Darstellung und Schrift, ausgeformt in der Verbindung von Emotionen, Farben und Schriftzeichen. Ihre Verbindung mit Material und Form geben den Dingen ein neues Gesicht.

[Artikel für Ars Scribendi von Benno Kotterba]

Ausstellung im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth Boer-Straße 1, 01099 Dresden
Öffnungszeiten der Ausstellung : Di & Do 9-18, Mi 9-16, Fr 9-12 Uhr[zum Beitrag]

Schrift und Buchkunst

Katalog mit Arbeiten von Marí Emily Bohley aus den Jahren 2002 bis 2015

[weitere Informationen im Beitrag]

Rückschau

Imaginäre Landkarten

Rückblick auf einen Workshop mit Experimenten und Phantasie

Das Wochenende beginnt mit Geschichten. Schon die erste Herausforderung für die Teilnehmer. Eine Geschichte anhören, sich ein Bild machen und eine Landkarte für die Geschichte entwickeln. Und das Erstaunliche, wie sich die Einzelheiten und die damit verbundenen Orte in den verschiedenen Landkarten wiederfinden.

Landkarten und wer weiß schon, warum sie gerade unserer Orientierung dienen. Orient – als ursprüngliche Richtung für unsere Orientierung. Und sie finden sich wieder in den imaginären Landkarten. Die Bilder zeigen beispilehaft Landkarten der Teilnehmer.

Entdeckt – Gesehen – Mitgebracht

Bericht der Frankfurter Rundschau, 28.04.2017

Share The Word

Projekt von Sep Toussaint

Share The Word ist ein bedeutendes Kunstprojekt von Seb Toussaint und dem Fotografen Spag (Outsiders Krew), das sie in verschiedenen Ländern der Welt führt. Ihr Ziel  ist es, in einheimischen Wohngebieten für einen Monat zu arbeiten. In jedem Land bitten sie die Menschen, ihnen ein Wort zu geben, das ihre Gedanken, Träume und Wünsche ausdrückt. Dieses Wort wird dann das Zentrale zeichen eines Wandbildes, das spontan von Seb Toussaint auf die Häuser der Menschen gemalt wird. Spag nimmt nicht nur Bilder von dem Wandbild selbst, sondern auch von dem, was das Wort für die Leute bedeutet, die es gewählt haben. Die Sammlung seiner Fotos erzählt die Geschichte der Community.

Ihr Kunstwerk bildet die Brücke zwischen der Community und der Außenwelt, indem sie andere Künstler, Journalisten, Touristen und Kunstenthusiasten in die Slums bringt. Spag’s Fotografie wird verwendet, um sowohl das Kunstwerk als auch den Alltag des Slums für Menschen von außen zu präsentieren. Seb Toussaint und Spag arbeiten auch daran, Kinder Graffiti und Malerei zu unterrichten, indem sie Kunstunterricht auf den Straßen geben. Im Gegenzug ist das Projekt eine große Inspirationsquelle für die Künstler, die von verschiedenen Kulturen bereichert werden, was dieses Projekt zu einem Austausch durch Kunst macht.

Bisher wurde das Projekt „Share the Word“ nach Jakarta (Indonesien), Nairobi (Kenia), Kathmandu (Nepal), Bogota (Kolumbien), Kairo (Ägypten), Manila (Philippinen), Addis Abeba (Äthiopien), dem „Dschungel“ „Flüchtlingslager in Calais (Frankreich) und Rio De Janeiro (Brasilien) getragen.

Viele eindrucksvolle Bilder und Filme unter [Share the Word]

Wildwechsel – Begegnungen der besonderen Art

Bildzeichen von einer Reise nach Tasmanien

Sie fallen sofort ins Auge, weil sie so anders sind, die gelben Hinweisschilder an Tasmaniens Straßen. Ich musste sie einfach – zumindest im Foto festgehalten – mitbringen. Die besonderen Verkehrsschilder, die vor Tieren warnen oder um Achtsamkeit bitten, besonders von dusk to dawn.

Wie liebevoll und fröhlich ein Land auf seine Wildtiere hinweist und um Schutz bitten kann, zeigen die Fotos, die ich Anfang des Jahres auf meiner Reise in Tasmanien, das liegt downunder downunder, gesammelt habe. Der Wombat, der Teufel, das Wallaby oder die kleinen Kängurus, aber auch der Schwan und die Entenfamilie. Sogar vor dem einsamen Reiter wird gewarnt.

Und es hat seinen guten Grund, viele der Tiere sind nachtaktiv und daher besonders gefährdet. Leider habe ich mit Bestürzung so viele totgefahrene Tiere auf den Straßen gesehen – trotz der Schilder.

Jantje Janßen

 

Unsere Öffnungszeiten

  • Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr

Der Schrifthof – unsere Werkstatt für experimentelle Kalligraphie im Alten Laden in der Gerwigstraße ist regelmäßig an den genannten Tagen geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten gilt natürlich das kleine Schild an der Tür: „offen“ und Besucher dürfen gerne eintreten. Wenn wir nicht gerade konzentriert arbeiten, findet sich sicher auch  Zeit für Kaffee oder Tee und ein Gespräch.

Wir beantworten gerne Fragen zur experimentellen Kalligraphie, bieten die Möglichkeit, Materialien, Werkzeuge, Tuschen, Tinten auszuprobieren. Wer also unentschieden ist, noch nicht weiß, wie man eine Idee realisiert, welche Farben oder Materialien am Besten passen, der darf gerne zu uns kommen und um Rat fragen oder auch vorhandene Materialien testen. Dies ist natürlich insbesondere vor der Fülle von Angeboten hilfreich und erspart manchen Fehlkauf.

Werkstattzeiten

Die nächsten Werkstattzeiten sind:

  • aktuell keine geplant – Wünsche bitte anmelden über [Kontakt]

Während der angebotenen Werkstattzeiten können Teilnehmer von zurückliegenden Kursen gerne in unserem Seminarbereich eigene Arbeiten mit eigenen Werkzeugen und Materialien fertigen. Benötigtes Material kann bei uns auch erworben werden. Für Versuche stehen auch Tinten, Tuschen und andere Farben in begrenztem Umfang zur Verfügung.

Wir beraten gerne und geben Tipps. Werkstattzeiten sind aber keine Kurszeiten – da wir in den Zeiten uns sicher auch mit eigenen Themen und Aufgaben beschäftigen.

Kosten für die Nutzung der Werkstatt 10 EUR je Abend (inkl. begrenztes Material für Versuche, umfangreicheres Material nach Absprache und gegen Verrechnung).

Wir bitten um eine kurze Anmeldung per E-Mail oder auch per SMS (0171-3621901), damit wir uns selbst darauf einrichten können und nur die maximal verfügbaren Plätze reservieren.

Schrifthof – Werkstatt für experimentelle Kalligraphie im Lernradio

Im Dezember hat Saskia Franz einen Beitrag über Schrifthof und unsere Werkstatt für experimentelle Kalligraphie erarbeitet. Sie studiert seit Oktober 2016 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe für den Master in Musikjournalismus. Die Studierenden sind ganz praktisch gefordert. Sie entwickeln ihre Beiträge, die dann im Lernradio gesendet werden.

Die mp3-Fassung des Beitrags kann hier angehört werden:

Schrifthof – jetzt auch unter den Freien Kunsträumen Karlsruhe

Abseits etablier­ter Galerien und großer Museen hat sich in den letz­ten Jahren eine ganz eigene Szene freier Kunst­räu­me ­ent­wi­ckelt, die die kulturelle Landschaft mit oftmals ­ex­pe­ri­men­tel­len, immer spannenden und bisweilen subver­si­ven ­künst­le­ri­schen Positionen bereichert.

Und jetzt sind wir auch unter den freien Kunsträumen in Karlsruhe gelistet [Freie Kunsträume]

Kommende Termine, Veranstaltungen und Aktivitäten

Für 2017 sind in Karlsruhe angekündigt:

  • SCHWEIN GEHABT! Lange Kulturnacht im Alten Schlachthof : Am 20. Mai 2017 findet zum vierten Mal die Kulturnacht „Schwein gehabt“ auf dem Gelände statt. Es werden wieder mehrere Tausend Besucher erwartet. Auf dem Programm stehen verschiedene Konzerte, Theater, Kurzfilme, Kunst, Lesungen, Livekaraoke, Tanz, Lounges und vieles mehr
  • ECKKULTURdörfle – Zum zweiten Mal findet am 30. Juni und 1. Juli 2017, das Fest in der Karlsruher Altstadt, im Dörfle statt. Nähere Informationen findet Ihr unter eckkultur.de
  • UND#9: 20.Juli 2017 Vernissage, Ausstellung vom 20. bis 23. Juli 2017. Sie wird wieder in der Dragonerkaserne in Karlsruhe statt finden. Nähere Informationen findet Ihr unter UND#
  • Galerientag-Karlsruhe: Der nächste Galerientag in Karlsruhe wird am 9. September 2017 stattfinden. Nähere Informationen findet Ihr dazu unter Galerientag-Karlsruhe
  • Kulturfrühstück des Kulturamtes Karlsruhe. Nähere Informationen findet Ihr unter Kulturfrühstücke Karlsruhe

Weitere Informationen über Kunsträume in Karlsruhe und deren Veranstaltungen findet Ihr über den Link zu Kunsträumen