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Rückschau – Veranstaltungen

Warum man in Italien Creme frittiert

16 Genussberichte aus 11 Regionen

Lesung aus dem neuen Buch von Friederike Lindemann
am Freitag, 01. März 2019, um 19 Uhr im Schrifthof

Friederike Lindemann nahm uns in ihrem Buch mit auf ihre Reise durch die Regionen und die regionalen Küchen Italiens. Dabei verstand sie es mit ihren Reise- und Genussberichten,  ihren Erlebnisse, den Begegnungen mit den Menschen und ihren Einblicke in Küchen, Töpfe und die Geheimnisse der Spezialitäten uns mit den ausführlichen Rezepten in die kulinarischen Genüsse zu locken. Sie breitete vor unseren Augen und Ohren eine bunte Collage aus Landschaft, Leuten, Küchen und natürlich den Genüssen aus, immer mit einem humorvollen Blick auf die regionale Mentalität und Kultur. Italien ist ihr durch die Reisen und Streifzüge bestens bekannt.

Eine kleine Geschichte von ihrer Reise sei hier als kleine Einstimmung auf die Lesung schon erzählt:

Von Umbrien wusste ich eigentlich nur, dass es so ähnlich sein sollte wie die Toskana, nur grüner und ruhiger.

Grüner und ruhiger: stimmt! Bewaldeter und dunkler. Dort haben wir Spoleto, Todi und Trevi besucht, die alle sehr schön und eindrucksvoll sind alleine wegen ihrer spektakulären Lage und  ihrer langen Geschichte. Man kann sich das Leben im Mittelalter in den alten Gassen noch sehr gut vorstellen. Die ersten Ansiedelungen in Spoleto lassen sich bis zur Bronzezeit zurückverfolgen. Und diesen Reichtum an gelebtem Leben und Geschichte kann man förmlich riechen…

Und dann die Überraschung: Perugia! Die alte ehrwürdige Universitätsstadt ist außergewöhnlich schön mit ihrer historischen Kulisse und den alten Palazzi in Rostrot und Ockertönen. Aber das Besondere ist ihre Lebendigkeit und Modernität. Überall wuselte es entspannt. Es ließe sich so beschreiben: Perugia ist wie Mittelalter mit WhatsApp.

Kulinarisch hebe ich für Umbrien hervor: Strangozzi! Diese Nudel, die auch Stringozzi oder Strengozzi heißen kann, würden wir als sehr dicke Linguine oder Tagliolini. Aber so ist das eben in Italien: Es reicht eine fast unmerkliche Abwandlung und schon ist eine neue Pasta-Spezialität geboren. Sie sind lecker, ob mit oder ohne Ei. Wir haben sie als Strangozzi alla Spoletina und als Strangozzi con funghi porcini e tartufo  mit sugo alla spoletina,  Tomatensugo mit Knoblauch, Petersilie und  ganz wenig peperoncino oder auch in Variationen mit den ersten Steinpilzen und Trüffel genossen. Hach, die Italiener können einfach Pasta machen!

Dazu gibt es im Buch natürlich auch noch das Rezept, um es nicht nur zu hören, sondern sich selbst den Genuss zubereiten zu können.

 

Lametta # 2018

Tollhaus Karlsruhe

Es begann um 14 Uhr erst ruhig, denn die Besucher strömten natürlich zuerst zu den Verkaufsständen im großen Saal des Tollhauses Karlsruhe. Damit hatte ich aber schon gerechnet. Vielleicht verirrt sich doch der ein oder andere auch schon am frühen Nachmittag. Eine Besucherin schaute um die Ecke und meinte: “Sie sind ja so alleine!” Meine Antwort: “Alleine – aber nicht einsam”. Und es änderte sich dann schnell. Besonders neugierig und gleich auch aktiv waren die Kinder, die mit der Korkenfeder auf die große Rolle schreiben durften. “Was soll ich denn schreiben” war häufig eine Frage nach der Einladung zur Feder und Tusche zu greifen. Als kleines Danke für den Namen gab es dann ein Blatt mit dem eigenen Namen – und die Attraktion überhaupt – der farbige Stern über dem Namen.

Richtig voll wurde es dann am Abend. Da bildete sich sogar eine Schlage vor meinem Tisch. “Darf ich mir auch zwei Namen wünschen?” “Gegen eine entsprechende Spende natürlich!” und ich schrieb und schrieb Namen um Namen. Ich habe nicht gezählt, wie viele es am Ende waren. Mein Stoß mit vorbereiteten Karten war um 22 Uhr dann auch aufgebraucht.Und meine Finger und Hände waren voller Tusche, Tinte und “leicht” schmutzig.

Und nun geht bald die Spende an die Karlsruher Flüchtlingshilfe und an den AAL-Verbund e.V.

Impressionen vom Schrifthof-Aktionsstand bei Lametta (Fotos M. Rauenbühler)

Klunker für Uschi #10

 

im Schrifthof, Gerwigstr. 34, 76131 Karlsruhe

 

„Klunker für Uschi“ ist jetzt 10 Jahren alt und hat sich in Gold und Silber präsentiert. Wie in den letzten Jahren bot dazu der Schrifthof die schöne Atmosphäre. Uschi zeigte die neuen Kreationen von Leonore Jock und Stephanie Hensle. Anschauen, anprobieren und zu kaufen gab es Schmuck für Finger, Hals und Ohren. Als Dritter im Bunde stellte Benno Kotterba kalligraphisch gestaltete Karten und Bildern, Papierarbeiten und Buchobjekten aus.

 

Klunker von Leonore Jock
Klunker von Stephanie Hensle

 

Ein Besuch bei “Uschi und ihren Klunkern” im Schrifthof der Werkstatt für experimentelle Kalligraphie und Buchobjekte hat sich auch in diesem Jahr gelohnt. Viele Besucher kamen und haben geschaut, gekauft und vor allem viel mit uns und miteinander gesprochen..

 

 

Einblicke in die Ausstellung “Klunker für Uschi”