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Aktuelles

Schreiben zur Musik oder Writing music

Improvisation für´s Schreiben – Wenn schon so viel virtuell passiert und in getrennten Räumen gearbeitet und doch gemeinsam gedacht wird, hat es auch uns gepackt. Wir experimentieren mit Musik und experimentelle Kalligraphie oder schreiben zu improvisierter Musik. Wir – das sind Judith Goldbach und Andreas Francke und Benno Kotterba.

Begonnen haben wir mit vier Musikaufnahmen, die entstanden bei den Schrifthof-Konzerten 2018 und 2019 entstanden  – daher auch neben der Musik die Hintergrundgeräuche der Kinder und Zuhörenden.  Im fünften Video „SaitenSchrift #4“ improvisiert  Judith Goldbach auf ihrem Kontrabass dazu der Schreibfilm von Benno Kotterba.

Video starten: Löwenzahn

Video starten: Menuett

Video starten Menuett – Version 2

Video starten Judith & Andreas

Video starten SaitenSchrift #4

Schriftspiele mit Gegenständen, Material und Farben aus der Küche

Damit Ihr entweder Lust auf experimentelle Kalligraphie bekommt oder ein bisschen experimentieren wollt, oder auch einfach mal schauen, was wir im Schrifthof so machen, haben wir die Experimente mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien in Film und Videos gedreht und auf die Seite gestellt. [Link]

Coffee-to-write

oder: was man mit einer Tasse Kaffee oder einem Espresso alles schreiben kann…

Video starten: Coffee to write

PastaPasta

oder: auch Spaghetti können schreiben

Video starten: Pasta Pasta

Coffee blue

oder: wenn aus braun und blau grün wird …

Video starten Coffee blue

Asemic writing

oder: unlesbar – aber mit Stil

Video starten Asemic Writing

Palimpsest

oder: überschreiben …

Video starten Palimpsest – Überschreibungen

Rote Beete

oder: Ida hat gesagt, mit Essen spielt man nicht … Ist Schreiben spielen?

Video starten Rote Beete

Einladung zur Denkbar am Mittwoch, 20.05.2020 um 20 Uhr – Video-Denkbar

Wirklich unwirklich

[Link]

Leben hat die höchste Relevanz

Wichtig oder Dringend?
– Jetzt die Zeit zum Umdenken nutzen –

Gerade jetzt in der Zeit der Corona-Krise gibt es ohne Zweifel die Suche nach Antworten auf Fragen aus dem Tagesgeschehen, die hohe Dringlichkeit haben. Nur leider wird gerade die Zeit – und die haben viel reichlich – nicht genutzt, um sich um wichtige, also nur wichtige Aufgaben zu kümmern.

Es geht einfach um Leben. Und der Blick unter Berücksichtigung der Risiken muss die „Lebensrelevanz“ in den Vordergrund stellen. Um nicht weniger geht es – und Leben hat die höchste Wichtigkeit.
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ASAP – oder der Ruf des Kuckucks

Heute kein Coffee-to-go
Keine Zeit verlieren – geschwind, schnell,

 

ASAP – eine Kurzformel, die ich immer gehasst habe: schnell, schnell – wann bist Du endlich fertig? Wir müssen schnell fertig werden. Wann soll es fertig sein? ASAP – as soon as possible. Eigentlich gestern. Schneller, höher, weiter. Die Knechte müssen ranklotzen. Den Kaffee trinken wir im Gehen, wir essen Fastfood, wir schreiben SMS – Kurzmitteilungen. Ausführliches Formulieren und vorher vielleicht denken – Nachdenken. Geschenkt. Vergiss es! Keine Zeit. Kapitalisierung: Zeit ist Geld.

Und plötzlich: Halt. alles steht auf Stopp. „slow food“ war schon vorher da.Da besinnt sich der Eine auf Dr. Faustus, der andere auf das alte griechische Alphabet, wieder eine andere realisiert „Faust“, eine andere breitet einen großen, roten Teppich aus, schafft einen eigenen Raum und liegt gleichzeitig anderen im Weg. Was hat das alles mit Kalligraphie zu tun?

Habt Ihr den Ruf des Kuckucks schon gehört??? [weiterlesen]

Enkel und Großeltern

Handgeschriebene Briefe mit der Post

Kontaktverbot – das trifft natürlich alle hart. Die Kindergarten- und Schulfreunde nicht treffen, keine Familienfeiern, Geburtstage, spontane Begegnungen, Treffen auf der Straße. Alles muss nun unterbleiben als Schutz für sich selbst und die Anderen. Schmerzlich ist es aber besonders für die Enkel und Großeltern – die Kinder verstehen es oft noch nicht, warum man den Opa oder die Oma nicht an der Hand fassen oder mit ihnen nur Kontakt von Ferne, durch´s Fenster winken darf. Die Älteren würden doch gerne helfen, die Kinder hüten, während die Eltern zu Haus am Computer sitzen und im Home Office arbeiten müssen.

Wie wäre es denn, gerade jetzt mal wieder zu Papier und Stift zu greifen und einen Brief schreiben oder malen.

Auch Freunde und Bekannte freuen sich, mal wieder einen Brief, eine Postkarte zu bekommen. Vielleicht zu Ostern – eine gute Gelegenheit.

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Verloren geglaubte Gedanken

Sommerzeit – wieder eine Umstellung. Und wie wenig sie uns dieses Mal betrifft, allmählich verliert man das Zeitgefühl. Überlegen: Mittwoch oder schon Donnerstag, was war denn gestern. Was macht da schon eine Stunde Umstellung. Und dabei haben wir erst gestern über die Zeit gesprochen. Zeit um Natur, Frühling, die Blüten und Blumen wahrzunehmen. Wir dürfen die Zeit erspüren – ohne Hektik. Was sind wir jetzt? Ein Teil der Welt – zu der wir den Bezug verloren haben?

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Nicht alles ist abgesagt

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, …

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